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Deutsches Institut für Palliative Care
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Geboren 1942 in Gnesen (Polen). – Seit 1973 verheiratet mit der Kinderärztin Prof. Dr. med. Ute Student; drei Kinder (von denen das erste 1980 verstarb).

1962 – 65 Studium der ev. Theologie, Philosophie und Philologie (Göttingen und Bonn).

1965 – 71 Studium der Medizin (Göttingen) – 1971 medizinisches Staatsexamen – 1972 Promotion zum Dr. med.

1978 Facharzt f. Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie (Universität Göttingen) und anschließend
1978 – 1980 Leitender Arzt der Fachabteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am St. Josefstift, Herten.





Von 1980 bis 1997 Professur für Psychiatrie, Sozialmedizin(Gesundheitswissen-schaften / Public Health) und Thanatologie an der Evangelischen Fachhochschule Hannover, Fachbereich Sozialwesen [Protestant University of Applied Sciences]. (1995 bis 1997 zusätzlich auch an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg.)

Dort:

1980 - 1984 Bundesmodellversuch "Sozialarbeit im Gesundheitswesen"

ab 1981 Arbeit an der Konzeption für den Diplomstudiengang "Pflegewissen-schaften"

1983 - 1985 Prodekan des Fachbereichs Sozialwesen

1993 - 1995 Vorsitzender der Kommission für Weiterbildung (Leitungsorgan der Zentralen Einrichtung Weiterbildung [ZEW] der Hochschule)

1984 Gründung und bis 1997 auch Leitung der Arbeitsgruppe „Zu Hause sterben“ (zugleich der erste Ambulante Hospiz-Dienst in Deutschland):
      
Diese Arbeitsgruppe hat wesentliche Pionierarbeit bei der Entwicklung und Etablierung der Hospiz- und Trauerarbeit (Palliative Care) in Deutschland sowie der Forschung auf diesem Gebiet geleistet (ausgedehnte Praxis- Forschungstätigkeit auf dem Gebiete der Sterbe- und Trauerbegleitung). Sie gehört zu den entscheidenden Entwicklungszellen der Hospizbewegung in Deutschland. Bei der Entstehung einer größeren Anzahl von Hospizen in Deutschland hat sie „Geburtshilfe“ geleistet. – Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehörten auch Praxis- und Forschungstätigkeit in der Begleitung von Familien mit einem tödlich erkrankten Kind (Kinder-Hospiz-Arbeit). - Die Arbeitsgruppe hat außerdem (angeregt durch die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross) maßgebliche Konzepte für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich von Sterben, Tod und Trauer entwickelt und erfolgreich erprobt.

1985 - 1995 Studienprojet "Sozialarbeit mit sterbenden und trauernden Menschen"

1986 – 1992 Gründung und Begleitung der Selbsthilfegruppe Verwaiste Eltern Hannover.

Entwicklung und 1990 – 1994 Leitung des Berufsbegleitenden Weiter-bildungs-Studienganges „Beratung und Hilfen für Menschen mit AIDS“ (zur Qualifikation in der psychosozialen Betreuung von Schwerstkranken, Sterbenden und Trauernden unter besonderer Berücksichtigung von Menschen mit AIDS) der Evangelischen Fachhochschule Hannover.

1992 – 1994  1. Vorsitzender der Hannöverschen AIDS-Hilfe als Ehrenamt

Politikberatung in Fragen von Hospizarbeit und Palliative Care



1997 bis 2006
Gesamtleitung des HOSPIZ STUTTGARTDas HOSPIZ STUTTGART wurde in dieser Zeit zu einer der renommiertesten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland: Nicht nur zu einer modellhaften Einrichtung zur Sterbe- und Trauerbegleitung mit einem ambulanten und stationären Versorgungsauftrag unter Einbeziehung von Freiwilligen BegleiterInnen sondern zu dem Kompetenz-Zentrum für Palliative Care

Seit 1998 Entwicklung des Referates für Aus- und Weiterbildung des Hospiz Stuttgart zur 2005 eröffneten Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie® für Bildung und Forschung im HOSPIZ STUTTGART (gefördert durch die Addy-von-Holtzbrinckstiftung).

Seit 1999 Angebot eines Palliative Care-Kurses für Pflegekräfte. Seit 2002 Begründung und Leitung (gemeinsam mit Prof. Dr. jur. Thomas Klie) des Kontaktstudiums „Palliative Care“ der Evang. Fachhochschule Freiburg in Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt.

Seit 2003 Modellvorhaben „Palliative Care-Beratungs-Schwestern für nicht-onkologisch Erkrankte Menschen“ im häuslichen Bereich (gefördert durch die Landeshauptstadt Stuttgart); 2005 Ausweitung zu einem Palliative Care-Beratungsdienst für Pflegeheime.

2004 Gründung des Ambulanten Kinder-Hospizes im Hospiz Stuttgart (gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung).

Weiterentwicklung der Sterbebegleitung in Pflegeheimen u. a. durch das Konzept der Palliative Care-Beratungs-Teams.

2006 Erwerb der Zusatzbezeichnung "Palliativmedizin" und Benennung als Fachgutachter und Prüfer der Bezirks-Ärztekammer Nord-Württemberg.

Politikberatung in Fragen von Hospizarbeit, Palliative Care und Ethik

Seit 2006
Leitung des Deutschen Instituts für Palliative Care (DIfPC)
Das Deutsche Institut für Palliative Care ist eine Informations-, Beratungs- und Forschungsplattform für Fachleute und Laien, die die Situation sterbender und trauernder Menschen verbessern wollen.

Seit 2008
Niedergelassen in eigener Praxis in Freiburg i. Br.


Mitgliedschaften in Fachgesellschaften:
Ordentliches Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin e. V.,
Ordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V.,
Vollmitglied der European Association for Palliative Care,
Ordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V.


Ehrung:
Prof. Dr. med. Christoph Student ist Ehrendoktor der Universität Heidelberg geworden, nachdem Senat der Universität einem entsprechenden Antrag der Theologischen Fakultät zugestimmt hatte. Die Ehrendoktorwürde (Dr. theol. h.c.) wurde Prof. Student am 15. Februar 2006 in der Aula der Alten Universität in Heidelberg verliehen. Die Ehrendoktorwürde ist die höchste akademische Auszeichnung, die eine Universität vergeben kann.

Die Theologische Fakultät und das Diakoniewissenschaftliche Institut hoben in ihrer Begründung der Ehrendoktorwürde die prägende Wirkung von Prof. Student bei der Gründung der Hospizbewegung und der Neuausrichtung der Palliativmedizin in Deutschland seit Beginn der 80er Jahre hervor. In einer Zeit, in der sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den Kirchen noch große Vorbehalte gegen die Hospizbewegung bestanden, habe Prof. Student für eine Neubewertung der Palliativmedizin und auch für einen Umschwung im kirchlichen Denken gesorgt. Allen Versuchen, die aktive Sterbehilfe zu legalisieren, habe er mit überzeugenden Argumenten Widerstand geleistet.